Burg Forchtenstein – Pforten von Österreich

Nicht weit von der österreichischen Grenze entfernt entdeckt man die historisch verwurzelte Burg Forchtenstein. Die spätmittelalterliche Burg wurde im 14. Jahrhundert erbaut und hält viel Geschichte in seinen Kammern. Die Festung steht im Burgenland, Mattersburg und lädt laufend leidenschaftliche Touristen an. Der Standpunkt selbst ist einzigartig und hat alle Verbindungen zu Wiesen, Mattersburg, Hochwolkersdorf und Lanzenkirchen eng miteinander verknüpft. Das Monument war stets ein wichtiger Standpunkt für Deutsch-Westungarn und erinnert heutzutage nach wie vor noch an die erstaunlichen Verknüpfung des Nachbarn. Die Burg selbst liegt direkt im Quellgebiet der Wulka und verläuft von hier aus in den nahe gelegenen Neusiedlersee.

Das gesamte Gebiet galt als Teil des Königreiches Noricum und ebenfalls bis 1920 als fester Bestand Ungarns. Das Burgenland teilt eine tiefe Geschichte und war durch seine Verkehrsknoten immer ein Medium zu den Verbündeten Ungarns. Die Herren von Forchtenstein starteten den Erbau ungefähr im Jahre 1450, jedoch starben leider auf Grund des mangelnden männlichen Nachwuchses. Die Burg Forchtenstein ging daraufhin an die Habsburger und blieb für 170 Jahre in deren Besitz. Die Festung wurde daraufhin zwischenzeitlich verpfändet und war stets ein immens beliebtes Gut unter Adeligen. Die Burg ging im Jahre 1622 an die Esterházy Dynastie, im Tausch von Kaiser Ferdinand II – Kurz daraufhin kürte man die neuen Burgherren mit dem Grafentitel.

Spätere Entwicklung des 17. Jahrhunderts

Die Festung wurde laufend weiter ausgebaut und regelrecht zu einem wichtigen Meilenstein von Innerösterreich und den eng verbundenen Grenzen. Der Architekt Domenico Carlone übernahm eine wichtige Rolle für das Projekt, wobei eine wichtige Rolle auf die künstlerische Vielfalt gelegt wurde. Man wollte stets ein Vorzeigebild und strategischer Standpunkt für die Partnerschaften von Forchtenstein sein. Anhand der unzähligen Ausbauten, sowie Innovationen während der Jahrhunderte, spricht man heute regelrecht von einer Barock Burg. Die sogenannte Wunder- und Schatzkammer ist heute eine der wichtigsten sowie bekanntesten Veränderungen. Es gibt ein großes Archiv an dokumentiertes Wertgegenständen sowie fürstlichen Sammlungen an Uhren, Automaten und verschiedensten Schmuckstücken. Touristen kommen gerne aus alle Welt um diese Wunderwerke oder Tierpräparate zu bestaunen. Die Wunderwelt und Vielfältigkeit der Burg Forchtenstein lädt einem zum Tagträumen ein.

Die weiten Aussichten des Westens verleihen einem den Falkenblick über das Burgenland. Die Fernansicht der Rosalia beeindruckt mit ihrer Schönheit und man kann die historischen Brunnen sowie Skulpturen des Innenhofes bestaunen. Der solide Kaiserstein hält Burg Forchtenstein wahrlich zu einem historischen Andenken an die Stärke und Brüderlichkeit von Österreich und deren Verbündeten – Geschichte die man spürt und fühlt.